Regenbogenkino NICHTS MEHR WIE VORHER

Datum/Zeit
25.11.2016
22:00

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Das OGays-Regenbogenkino zeigt heute:

KinoNichtsmehrwievorherklein

NICHTS MEHR WIE VORHER (Deutschland 2013; Drama; Regie Oliver Dommenget; FSK ab 12; ca. 94 Min.)


Ort: Forumkino, Hauptstr. 111, 77652 Offenburg

Karten sind ca. 2 Wochen vorher reservierbar unter www.forumoffenburg.de

Eintritt heute frei! Um eine Spende für unsere Unkosten wird gebeten!

Startzeit 22.00

Ab ca. 19.00 Infostand von OGays e.V. im Kinofoyer! Schau doch mal vorbei!

 

Inhalt:

Nur weil Augenzeugen den 16-jährigen Daniel Gudermann (perfekt gespielt vom deutschen Shootingstar Jonas Nay – HOMEVIDEO, WIR SIND JUNG WIR SIND STARK, DEUTSCHLAND 83) in der Nähe des Tatorts gesehen haben, halten ihn viele sofort für den Mörder des kleinen Fabian, der dort missbraucht und ermordet wurde. Als Daniel befragt werden soll, rennt er weg. Die Öffentlichkeit hat sofort ihr Urteil gefällt, in der Kleinstadt beginnt eine unerträgliche Hetzkampagne gegen die Eltern und die Geschwister, denn man braucht einen Täter. Eine Pressekonferenz der Polizei, in der von „erdrückender Beweislast“ die Rede ist, trägt ihr Übriges zum Anheizen des Mobs bei. Daniels Mutter hält zu ihrem Sohn, sein Vater jedoch zweifelt an seiner Unschuld, zumal auf Daniels PC Schwulenseiten gefunden worden sind. Der Ausnahmezustand für Familie Gudermann beginnt, nichts ist mehr wie vorher …

NICHTS MEHR WIE VORHER ist inspiriert von dem wahren Emder Mordfall „Lena“. Auch im März 2012 saß ein Unschuldiger mehrere Tage in U-Haft. Dieser 17-Jährige zog in den Sozialen Netzwerken so viel Hass auf sich, dass am Ende ein junger Mann wegen Aufruf zur Lynchjustiz angezeigt und verurteilt wurde. Autorin Henriette Piper hat Passagen der Chronologie der tatsächlichen Ereignisse übernommen; das Wesentliche aber, das Drama eines sich unverstanden fühlenden Teenagers und eines Familiengeflechts, das zu reißen droht, hat sie hinzu erfunden und zum Zentrum der Geschichte gemacht. Trotz sich formierender SOKO wird der Film zu keinem Zeitpunkt zu einem klassischen Ermittlungs-Krimi. Vielmehr entwickelt sich ein Bedrohungsszenario, das sich in den ersten Filmminuten auf den sprachlosen, introvertierten Teenager konzentriert, den eine ganz andere Angst als seine Familie (und den Zuschauer) umtreibt: die Angst, dass seine homosexuellen Neigungen ans Tageslicht kommen könnten. (Quelle: www.tittelbach.tv).

 

Einen besseren Schauspieler hätte Regisseur Dommenget für die Rolle des stolzen und doch verletzlichen Jugendlichen nicht finden können. Jonas Nay (…) lässt Einblicke in die Seelenwelt eines zu Unrecht Verurteilten zu, er kämpft mit und für sich um Gerechtigkeit. Einer dieser überraschend guten Filme in der Sat1-Primetime-Schiene, wo alle Jahre zwischen den üblichen Hochglanzbanalitäten mal ein aufwühlendes, der Wirklichkeit abgerungenes Drama läuft (Quelle: www.spiegel.de).

 

Nominiert für bester Fernsehfilm 2014 bei „Der Deutsche Fernsehpreis“

 

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Wenn Du möchtest, dann lässt Du Dich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen. Du erhältst dann unverbindlich die detaillierten Einladungen zu ALLEN unseren Veranstaltungen mit genauen Zeiten usw. per E-Mail zugeschickt.

 

UND SO WAR’S: 19 Zuschauer, Notendurchschnitt 1,50